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29. August 2018: Jusos Rostock begrüßen Mietpreisbremse und fordern Umsetzung des kommunalen Wohnbauprogramms

JUSOS ROSTOCK BEGRÜSSEN MIETPREISBREMSE UND FORDERN UMSETZUNG DES KOMMUNALEN WOHNBAUPROGRAMMS

Pressemitteilung


Die Jusos Rostock sehen die Einführung der Mietpreisbremse in Rostock als Erfolg aber gleichzeitig auch als nur eine von mehreren notwendigen Handlungen zur Lösung der Krise auf dem Wohnungsmarkt in der Hanse- und Universitätsstadt. Vorausgegangen war gestern der Beschluss des Landeskabinetts über die Rechtsverordnung zur Einführung der Mietpreisbremse in Rostock zum 01. Oktober 2018.

Die Mietpreisbremse sei sinnvoll um die steigenden Mieten einzudämmen, gleichzeitig müsse die Stadt jedoch ihr Wohnbauprogramm so schnell wie möglich umsetzen. Dazu Tom Lüth, Vorsitzender der Jusos Rostock: „Für uns ist die Mietpreisbremse ein richtiger und wichtiger Schritt der Landesregierung. Allerdings schafft man mit einer Preisbremse keine neuen Wohnungen. Diese werden aber dringend in der Stadt benötigt, insbesondere da im Oktober wieder eine neue Generation von Studierenden nach guten und günstigen Wohnungen suchen wird.“ Man habe sich in den letzten Jahren vor allem mit hochpreisigen Wohnungen in bester Lage beschäftigt, meint der 26-Jährige weiter und verweist auf die Holzhalbinsel oder die Wohnhäuser am Gerberbruch.

Guter und günstiger Wohnraum müsse aber in allen Stadtteilen entstehen um die vorhandene soziale Entmischung in der gesamten Stadt aufzuhalten. „Hier sind die Bürgerschaft und insbesondere die Bürgerschaftsvertreter im Aufsichtsrat der WIRO gefordert sich für eine soziale Wohnbaupolitik einzusetzen. Die WIRO darf nicht wie in den vergangen Jahren nur als Maschine zur Gewinnausschüttung gesehen werden sondern muss ihren sozialen Auftrag im Wohnungsbau wieder stärker umsetzen.“, so Sarah Rosener, stellv. Kreisvorsitzende der Jusos Rostock abschließend.

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